Archive für Februar 2010

Post vom Gebührnisamt

Weil es in Berlin nichts Wichtiges zu tun gibt, hat man beschlossen , meine Pension um       1, 46 € zu kürzen. Damit kann ich leben. Die o,55 € Porto, um mir das mitzuteilen, zahlt der Bund. Aber wieviel Beamte oder Angestellte waren wohl damit beschäftigt, allen Betroffenen auszurechen, wie sich ihre Abrechnungen nach dieser gesetzgeberischen Blähung verändern: Von der Kürzung um 1.46 € gehen nämlich ab   o,66  € Lohnsteuer, 0,04 € Solidaritätszuschlag,  0,06  € Kirchensteuer, so dass mir netto nur  70 Cent abgezogen werden.  Eine wahrhaft mutiger Einschnitt in das Einkommen der Pensionäre! In Nordrhein Westfahlen wird gewählt. Da muss man vorsichtig sein!

Die Video-Kassette

Bei jeder Videokassette gibt es einen Überspielschutz. Dazu muss eine kleine Plastikecke herausgebrochen werden. Um meinen Fernsehauftritt am 24.2.aufzunehmen, habe ich mir eine neue Kassette gekauft. Dummerweise las ich gegen meine Gewohnheit die Bedienungsanleitung durch, knackte die Überspielsperre weisungsgemäß heraus und wunderte mich, dass meine neue Kassette die Sendung nicht speicherte. Dass man die Überspielsperre erst herausbrechen soll, wenn schon etwas auf dem Band ist, muss einem doch gesagt werden - lach!

Echo

Liebes Ehepaar Brunowsky,
mit großem Interesse und viel Freude haben wir gestern im Fernsehsender NDR3 Hamburg den ausführlichen und sehr gelungenen Bericht über Sie, Ihr schönes zu Hause, Ihre Einkäufe und Ihre Essenszubereitung verfolgt.
Sie haben allen Zuschauern wieder einmal nachgewiesen, dass man so alt ist, wie man sich fühlt - und Sie fühlen sich wohl; wie schön.Herzliche Grüße von PC zu PC
Ihre Schöngarths, die Ihnen weiterhin alles, alles Gute wünschen

Wiederholung im NDR

Die Sendung mit Oma und Opa Brunowsky am 24.2.2010 um 19.30 im NDR Hamburg-Journal wird am Donnerstag um 9.30 auf dem gleichen Kanal wiederholt. Dies nur für alle, die wie ich heute abend nicht Fernshen können-

Weisheit von Tolstoi

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust. (Leo N. Tolstoi)

Opa und Oma im Fernsehen

Am  Mittwoch dem 24.2.2010 um 19.30 wird im NDR 3 Hamburg-Journal eine Reportage darüber gesendet, wie wir nach 65 Jahren Ehe so einen Tag als Pensionäre verbringen. Das Team war 6 Stunden bei uns und filmte alles vom Zeitung Holen, Frühstüken, Einkauf, Kochen, Arbeiten am Computer bis zum gemeinsamen Essen mit unserer Tochter Kira. Das wird auf 5 Minuten Sendezeit zusammen geschnitten, soll aber ganz nett geworden sein. Die Cutterin war begeistert. Der Hörfunk hat sich auch schon für eine Reportage angemeldet.

Warnung vor Visitenkarten Fremder

Vom “Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Dortmund” ist mir folgende Information zugegangen: An einer Tankstelle betankte eine Dame ihr Auto. Dabei wurde sie von einem Mann (als Maler bekleidet) angesprochen, ob er ihr helfen könne. Sie verneinte.Daraufhin bot er der Dame seine Visitenkarte an für den Fall, daß sie irgendwann einmal seine Malerdienste in Anspruch nehmen möchte. Nach einem kurzen “Hin und Her”, um diesen Herrn loszuwerden, nahm die Dame die Visitenkarte an, und der etwas dubiose Herr stieg in ein Auto ein, das von einem zweiten Mann gelenkt wurde, und sie fuhren davon. Nachdem dann auch die Dame losfuhr, fühlte sie sich plötzlich immer berauschter und hatte Mühe zu atmen.Sie öffnete das Fenster und bemerkte gleichzeitig, daß dieser komische in ihrem Auto sich verbreitende Geruch von ihrer Hand stammte, mit der sie die Visitenkarte entgegengenommen hatte. Sie bemerkte, daß sie von den beiden etwas dubiosen Männer ab Start an der Tankstelle verfolgt wurde.Da es ihr sichtlich immer schlechter ging, fuhr sie auf den nächsten Parkplatz und begann wie wild zu hupen und laut um Hilfe zu schreien. Die zwei Verfolger gaben sofort Gas und flüchteten. Der Dame aber ging es schlechter und schlechter.Die Visitenkarte wurde, wie später festgestellt wurde, vor der Übergabe in eine flüssige Droge getaucht, die BURUNDANGA heißt. Diese Droge wird von Kriminellen verwendet, um Leute in ihrer Hilflosigkeit zu berauben oder gfs. auch zu vergewaltigen. Diese Droge kann über die verschiedensten Arten an  j e d e n  übertragen werden und somit kann dadurch auch jede Person, die mit dieser Droge in Hautkontakt kommt, innerhalb kürzester Frist außer Gefecht gesetzt werden.Diese Substanz ist viel schädlicher und wirksamer als alle anderen Drogen oder Schlafmittel. Also:Nehmt keine Visitenkarten oder ähnliches von Euch wildfremden Menschen an!!! 

Musik von der CD importieren

Wir habe eine wunderbare HiFi-Anlage und Berge von CD s,  aber wenn der Fernseher läuft, kann man nicht gleichzeitig eine CD anhören. Jetzt habe ich einen Versuch gemacht, eine CD auf meinem PC abzuhören - und es funktionierte!   Ich schob die CD in das  DVD-Laufwerk und es meldete sich iTunes mit ein paar Fragen, die ich richtig beantwortete. Dann kam eine Liste aller Titel der CD auf den Bildschirm und die Frage, ob ich die importieren wolle. Also ein Klick auf das Angebot und Titel für Titel wurde in eine iTunes-Liste kopiert.  Jetzt ging ich in meiner Biblithek auf Musik und es erschein ein Ordner iTunes.  Weiter über iTunes Media zu einem Ordner Music und dort zu  Ordnern für jede importierte CD.  Ich klicke unter Peter Igelhoff das Lied “Nur ein Viertelstündchen Liebe” an. Es öffnet sich oben links ein Fenster mit einem Notenzeichen und unser Verlobungslied von 1944 ertönt, während meine Frau nebenan die Olympiade sehen kann. Ich liebe iTunes!

Gelöschte Daten

Gestern habe ich alle meine Daten im Versehen gelöscht. Bei Windows 7 gibt es eine Bibliothek und da war mein oberster Ordner doppelt drin unter Dokumente und unter Musik. Ich lösche ihn unter Musik und da ist er auch unter Dokumente weg. Ihr glaubt nicht was ich laut gerufen hätte, wenn ich nicht so wohlerzogen wäre. Nichts klappte. Die Systemwiederherstellung wurde durch Antivirprogramme blockiert. Mühsam versuchte ich aus alten CD s die Daten wieder zu laden. Und heute Morgen ist plötzlich alles wieder da! Computer sind wie Frauen. Nicht mal der Liebe Gott versteht, was in ihnen vorgeht.

Arztbesuch

Klagt eine ältere Dame beim Arzt; “Herr Doktor, bei meinem Mann lässt die sexuelle Energie nach!”  “So, und wie alt ist denn ihr Mann?”  “Der wird jetzt 75 Jahre!”  “Aber gute Frau, da wäre es doch Sünde, ihn zu überfordern!  Wann ist es ihnen den zum ersten mal aufgefallen?”  “Gestern nacht und heute Morgen schon wieder!”

Ahnen googeln

Gestern bekam ich eine lange Mail. Da hatte jemand aus meiner Heimatstadt Dorpat den Namen Eisenschmidt eingegeben und war auf meiner Seite www.baltenwitze.de  gelandet, auf der ich auch über meine Vorfahren berichte.  Wir stellten fest, dass ihre Vorfahren über Schweden nach Ottepää ins Baltikum kamen, während meine aus Jena stammen.  Aber in einen Gästebuch hatte sie den Eintrag meines Verwandten Probst  Christel Schwartz gefunden, der seinen Amtsbruder Eisenschmidt in der Petrikirche zu Dorpat  1908 besucht hat. Natürlich haben wir jede Menge Gesprächsstoff durch dieses Google-Ergebnis.

Alter geht vor Schönheit

Als ich heute in Hamburg in den Bus einstieg, passierte etwas Ungewöhnliches. Da ich nur einen Stehplatz fand, stand eine junge Dame auf und bot mir ihren Platz an.  Das bin ich nicht gewohnt, denn ich stehe auch mit 86 noch selber auf, um Damen Platz zu machen. Als ich fragte, ob sie  mich wirklich sitzen lassen wolle, sagte sie lächelnd:  “Alter geht vor Schönheit”.  Das saß, denn ich hielt mich immer noch für schön  :-)    aber  man sieht mir wohl die Jahre schon an.

Ärzte im estnischen Humor

“Herr  Doktor, habe ich die Operation gut überstanden?“ „Ich bin nicht ihr Arzt, Ich bin der Apostel Petrus!“

„Herr Doktor, ich bin jetzt über 85 Jahre alt und laufe immer noch den Frauen hinterher!“ „Aber das ist doch schön!“ „Das ist es schon, aber ich weiß nicht mehr warum!“

„Herr Doktor, ich bin meinen Lungenkrebs so satt. Helfen sie mir, schneller zu sterben!“  „Bitte versuchen Sie nicht, mich zu belehren. Ich verstehe mein Handwerk.“

„Herr Doktor, bei meinem Mann lässt die sexuelle Energie nach!“   „Wie alt ist ihr Mann denn?“   „Fünfundsiebzig Jahre.“ „Hören sie, gute Frau, in diesem Falle wäre es doch Sünde, ihn zu überfordern. Wann ist es ihnen denn zum ersten mal aufgefallen?“  „Das erste Mal heute Nacht, und dann heute Morgen schon wieder!“

Brunowsky im Internet

Mein Verlag lässt jede Woche auszählen, wie oft ich im Internet angeklickt werde. In dieser Woche waren das 98 Klicks! Wenn ich im Fernsehen gewesen bin, werden es sicher mehr. Dabei sind meine Kontakte im Forum für Senioren noch nicht einmal gezählt

Hemingway und Glatteis

Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, nur vorsichtig. (Ernest Hemingway)

Ein Tag mit dem NDR

Um 9 Uhr stand Tanja Purwin mit ihrem Kamerateam vor unserer Haustür. Der NDR wollte für das Hamburg-Journal  um 19.30 Uhr einen Tag aus dem Leben eines Pensionär-Ehepaars aufnehmen. Zeitung holen, Frühstücken, Einkaufen auf dem Markt, Salat  zubereiten und meine Arbeit am PC wurden dokumentiert. Dann kam unsere Tochter zum gemeinsamen Mittagessen und wir wurden mit unseren Tischgesprächen gefilmt.  Nachdem wir das Team mit einer kräftigen Erbsensuppe gestärkt hatten, beantworteten wir noch ein paar Fragen. Es war ein fröhlicher Tag und wir sind gespannt, wie man daraus eine Sendung von 4 1/2 Minuten scheiden wird.

Auftritt im NDR

Gestern war Vorbesprechung und morgen kommt das Kamerateam. Man will uns als Eisernes Hochzeitspaar einen Tag in unserer Wohnung filmen. Wir lassen uns überraschen, was die alles aufnehmen wollen. Es fängt mit dem Zeitung-Holen und dem Frühstück an. Es soll ein Ehepaar gezeigt werden, das seine gemeinsamen  Jahre auch in hohem Alter noch friedlich zu leben versteht. Vielleicht sind wir ein gutes Vorbild für andere Senioren. Mal sehen, wie sie das in 4 Minuten Sendezeit schaffen?

CD Baltenwitze

Meine Baltenwitze gibt es jetzt wieder als CD zum anhören. Für Freunde des baltischen Dialekts eine Delikatesse

Bei Interesse bitte ich um eine Mail   Hans-Dieter.Brunowsky@t-online.de

Der Computer ist männlich!

In einem Streitgespräch zwischen Computeranwendern …

… wurde zu klären versucht, ob der Computer “männlich” oder “weiblich” sei. Die Frauen votierten für “männlich” weil: Man muss ihn erst anmachen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Er hat jede Menge Wissen, ist aber trotzdem planlos. Er sollte einem helfen, Probleme zu lösen, die halbe Zeit aber ist er selbst das Problem. Sobald man sich einen zulegt, kommt man drauf, dass, wenn man ein bisschen gewartet hätte, ein besserer zu haben gewesen wäre. Die Männer stimmten aus folgenden Gründen für “weiblich”: Nicht einmal der Schöpfer versteht ihre innere Logik. Die Sprache, mit der sie sich untereinander verständigen, ist für niemand sonst verständlich. Sogar die kleinsten Fehler werden im Langzeitgedächtnis zur späteren Verwendung abgespeichert. Sobald man einen hat, geht fast das ganze Geld für Zubehör drauf.

Schnee und Eis

Ich bin sonst kein Freund der Schnellschüsse von Roland Koch. Aber jetzt, wo es kaum noch Streugut gibt und die Krankenhäuser 50 % mehr Knochenbrüche haben, wo man auf gefrorenen Eishubbeln, die oben nass und aalglatt sind, balancieren muss, fällt mir sein Vorschlag wieder ein:  Wie wäre es, wenn man bei der Agentur für Arbeit ein paar hundert Spaten bereit hielte?  Wer jung und rüstig ist, könnte doch kostenlos ein paar Tage Eis zerkleinern und an den Straßenrand schaufeln. Die festgefahrene Schneedecke lässt sich noch am ehesten von Hand räumen. Warum findet man keinen Weg, solche Arbeiten zu fordern, bevor jemand Geld fürs Nichtstun kassieren darf.