Archive für Juli 2009

Opa da lachst du auch zum Vorlesen

Hier wieder eine nette Lesertzuschrift :Hallo Hans- Dieter, habe in Deiner VK das Buch gesehen, kann ich das in Bayern kaufen…  ?   

War heute Nachmittag im Altersheim, ich betreue alte Leute, bin etwas geschaft, fahre die Herrschaften spazieren und lese ihnen vor, da wäre Dein Buch ganz toll.      Natürlich kann man auch dieses Buch in jedem Laden bestellen, auch wenn es nicht wie die ersten OPA-Bände auf Lager sein sollte.

Neue Versionen

Einige Leser bemerken, dass das Buch  “Opa das kannst Du auch - mein Enkel erklärt mir den Computer” nicht mehr mit den neuesten Versionen von Windows Vista, Word 2007 und Excell 200 7 übereinsteimmt.Unser Buch ist zunächst nicht für das Betriebssystem Windows Vista konzipiert, da erfahrungsgemäß die meisten Senioren mit älteren Computern beginnen, die sie von Kindern oder Großkindern übernehmen. Diese älteren PC s arbeiten aber überwiegend noch mit Windows XP. Auf Seite 134 haben wir aber mit einem Kapitel: “Keine Angst vor Windows Vista” auf die wichtigsten Änderungen hingewiesen. Nach allen vorliegenden Erfahrungen kommen Senioren mit unserem Buch auch dann gut zurecht, wenn sie neuere Versionen auf ihrem Rechner haben. Denn das Grundsätzliche bleibt, auch wenn einige Bilder der Symbolleisten sich verändern.  

 

 

Leser-Kontakte

Gestern rief mich eine Leserin an und fragte um Rat. Ich kannte sie nicht. “Erinnern Sie sich doch, wir haben auf dem Markt beim Gurkenhändler über ihr Buch gesprochen und jetzt kann ich ohne es nicht mehr auskommen!”. Dann bummel ich im Chat herum, und plötzlich steht da die Zeile:      Gilla60 sagt zu Hans-Dieter83:   “ja aber mit deinem buch  fing mein leben mit dem pc an”. und später erfahre ich noch, dass Gilla60 mein Buch von einer Baltendeutschen empfohlen bekommen, hat, mit der sie jetzt im Forum für Senioren laufend Kontakt hat. Gut zu wissen, dass mein Buch immer noch vielen Senioren das Leben bereichert!

 

Opa ….gesund und fit bleiben

Zu diesem neuen Buch schreibt mir eine Leserin: “Es liest sich wieder sehr gut und wenn jemand wie ich weniger Angst vor dem Zahnarzt als vor dem Allgemein Doktor hat, so baut man durch die nette Beschreibung, diese ein wenig ab. Nun habe ich per Foto auch mal Deine Frau gesehen und überhaupt,
durch das Lesen Deiner Bücher weiß ich soooo viel von Dir und Deiner Familie!”

Wen ich als Senior nicht wählen kann

Dass ich mich mit dem Gedanken tragen könnte, die Linke zu wählen, wird man bei mir nicht vermuten. Jetzt hat diese Partei zusammen mit den Grünen ein seniorenfeindliches Wahlziel aus dem Sack gelassen: Wir sollten uns als Autofahrer auf Tauglichkeit testen lassen, weil irgendwo jemand mit einem Blackaut in ein Schützenfest hinein gefahren ist. Damit ist klar: Wir alten Autofahrer können diese Witzbolde nicht wählen. Wir pflegen nämlich nie besoffen von der Disko nach Hause zu fahren. Wir meiden weite Reisen und wenn, dann rasen wir nicht. Wir benutzen das Auto im bekannten Nahbereich. Aber das Auto ist für uns eine unverzichtbare Lebensqualität. Und wenn wir mal Unfälle bauen, sind es kleine Kratzer und keine Totalschäden. In der Großstadt mag man auch ohne Auto beweglich sein. Den Führerschein freiwillig abgeben bedeutet aber  für viele von uns auf dem Lande totale Einsamkeit. Lasst uns also fahren. Wir merken noch selber, ob unsere Frontscheiben dreckig ist oder wir nicht sehen können, weil wir die Brille vergessen haben. Und dann fahren wir auch nicht. Versprochen!

Großvater zahlt

Ein bildhübsches Mädchen betritt ein Textilgeschäft.  Sie sucht sich einen hübschen Kleiderstoff aus und fragt errötend, wie viel der Meter kostet.  Der junge Verkäufer ist sofort verliebt in sie und flüstert:  „Für sie heute nur einen Kuss pro Meter!“  Lächelnd lässt sie sich den Stoff einpacken.  Als der freundliche Verkäufer kassieren will, zeigt sie auf einen kleinen älteren Herren, der zusammen mit ihr den Laden betreten hat, und meint charmant: „Mein Großvater zahlt für mich!“

Nicht ärgern am Steuer

Ich setze gestern meine Frau in einer engen Parklücke beim Friseuer ab. Beim Ausparken berühre ich die Stoßstange eines Kleinwagens ganz leicht. Ich kann keinen Schaden entdecken. Da stürzt eine Ladenbesitzern heraus und sagt, sie hätte den “Unfall” gesehen und würde die Polizei rufen, wenn ich jetzt losfahre. Also wähle ich 110 und bestelle die Beamten. Die nehmen ein Protokoll auf und verwarnen mich ohne Gebühr, weil ich sie so brav gerufen hätte. Es ist ärgerlich, denn ich habe noch einen Termin. Noch voller Wut parke ich wieder in eine enge Lücke am nächsten Ziel. Beim Ausparken soll mir die Berührung unbedingt erspart bleiben. Die Fahrbah ist frei und ich rangiere so, wie die Igel sich vermehren: Vorsichtig, ganz vorsichtig!  Den Blick meinem Kotflügel zugewand schwenke ich ganz langsam in die Fahrbahn ein  - die inzwischen nicht mehr frei ist. Ein Golf reibt sich mit meiner Stoßstange einen Kratzer in die Tür! Ohne Ärgern wäre mir das nie passiert. Die Schuldfrage ist klar. Wir einigen uns diesmal ohne Polizei, denn jetzt hätte ich die 35 € für eine Ordnungswidrigkeit geblecht,

Alte Melodien

Seit einigen Tagen verwöhnt mich ein Fan mit Videos von You Tube aus meinen Jugendjahren. Z. B. “Regentropfen, die an Dein Fenster klopfen” oder “Die kleine Stadt will schlafen gehen”. Ich habe dann selber weiter gesucht und fand dazu unter den Viedeos nette Kommentare. Einer lautete: “Das war noch Musik”. Dem kann ich mich nur voll anschließen. Wenn ich im Fernsehen mal an eine Musiksendung gerate, dann wundert es mich immer wieder, wie man ohne jede Stimme singen darf, wenn man nur ein hübsches Gesicht hat!  Von den einen Orgasmus nach dem anderen mimenden Gitarrenspielern und Schlagzeugern will ich garnicht reden. Bei diesem Lärm fällt mir immer nur mein verstorbener Freund Rolf Lehfeldt ein, der zum Zustand unserer Kultur  zu sagen pflegte: “Der Untergang Roms dauerte auch 300 herrliche Jahre!”

Der satte Löwe

Ein Gruppe deutscher Touristen auf Safari. Plötzlich steht ein ausgewachsener Löwe vor der Reisegruppe und leckt sich das Maul.Der Reiseleiter beruhigt die Leute:“Keine Sorge, meine Herrschaften, der Löwe greift nicht an, wenn er satt ist!”“Aber woher wollen sie denn wissen, dass er keinen Hunger hat ?”“Herr Müller fehlt!”

Mein Hackenporsche

Man will es nicht wahr haben, aber am 1. 8 werde ich 86 !  Sicher, für eine Kathedrale ist das kein Alter. Aber bei mir wird einiges weniger. Dass ich nicht mehr so gut höre, stört mich nicht! Ein Hörgerät kommt mir nicht ins Haus. Aber auch andere Kräfte lassen nach. Mit 5 Pfund Kartoffeln, 10 Orangen, 10 Eiern und und ein paar Pfund Gemüse bekomme ich lange Arme. Schweren Herzens habe ich mir endlich einen Einkaufsroller gekauft. Zugegeben er macht mich nicht jünger! Aber es ist schon ein Unterschied, ob man tragen muss oder die Last mit zwei Fingern hinter sich her ziehen kann, ohne ihr Gewicht zu spüren. Und das Erstaunlichste ist, dass meine Umwelt mich mit so einem Hackenporsche auch noch für vernünftig hält. Also kein falscher Ehrgeiz: Man muss sich eben damit abfinden, alt zu werden, denn die Alternative  ist ja auch nicht so toll!

Absender sperren

Manchmal bekomme ich Fragen von Forumteilnehmern, die mich schmunzeln lassen. So wollte eine Briefpartnerin gerne wissen, wie man einen Absender sperren kann. Da konnte ich helfen. Hinter dem Namen des Absenders stehen im Forum für Senioren die Worte “Absender sperren”. Wenn man darauf klickt, öffnet sich eine Seite, in der man noch einmal entscheiden kann. Lässt man sperren, bekommt man keine Nachrichten von der Person, die einen zum Beispiel mit Liebegeflüster nervt.  Aber jetzt wollte jemand wissen, wie man seinen eigenen Absender sperrt.  Nun das geht nicht. Man kann in einem Forum anonym bleiben, indem man einen Tarnnamen verwendet. Aber in einem Forum kann man nicht veranlassen, dass man überhaupt keine Post bekommt. Neue Kontakte sind ja Sinn und Zweck eines Forums. :-)

Homepage-Leser

Auf meiner Homepage  www.baltenwitze.de habe ich inzwischen auch meine Erlebnisse bei der Marine beschrieben.  Heute rief mein Schwager aus Geldern an und sagte: “Meine Kinder haben im Internet gelesen, wie ihr Euch kennen gelernt habt. Sie haben  die Seite gefunden und unter Marine das Kapitel  Heiraten vor der Feindfahrt nachgelesen.” Ist doch toll, dieses Internet. Wann haben sich früher schon Nichten und Neffen dafür interessiert, wie Onkel und Tante sich vor 65 Jahren  im Krieg kennen lernten.

Opa-Bücher vom Autor signiert

In meiner Fangemeinde ist mehrfach der Wunsch aufgetaucht, das Buch “Opa da lachst du auch” signiert an ein Geburtstagskind zu verschenken. Das mache ich natürlich sehr gerne. Und so läuft das: Die Empfänger-Adresse und eventuelle Textwünsche per E-Mail an mich senden. Ich bestelle dann ein Exemplar bei Amazon, mache die gewünschte Eintragung mit meiner Unterschrift als Autor auf die erste Seite des Geschenkes und sende es rechtzeitig zum Fest ab.  Die Kosten des Buches und meine Portoauslagen erbitte ich dann per Überweisung. Also zur Nachahmung empfohlen!  Das Buch ist, wie eine Leserin mir schrieb, ein schönes Geschenk für Leute, die schon alles haben!

Bahnhof Hannover

Ich musste zu einer Beerdigung nach Hildesheim. Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Ehefrau wählte ich nicht meinen Volvo sondern die Bahn für diese Reise. Natürlich nahm ich einen Spartarif mit Zugbindung. Was ich dabei sparte, habe ich in Hildesheim bei dreistündigem Warten auf meinen Zug ausgegeben, denn die Beerdigung war früher beendet, als ich geplant hatte. Endlich kam mein Zug und ich stieg  beim Umsteigen in Hannover ohne  Verzögerung aus, um den Anschlusszug nach Hamburg auf dem gleichen Bahnsteig gegenüber zu erreichen.  Aber ich war nicht auf Gleis 7, wie auf meinem Onlineticket angegeben, sondern auf Gleis 9 angekommen.  Also bei 29 Grad im Schatten im schwarzen Anzug durch den Tunnel hinüber zu Gleis 8. Ein besonderer Service der Bahn, denn in der Unterfführung fand ich etwas Abkühlung. Dann den Wagenstandsanzeiger gesucht und gefunden. Aha, mein Wagen Nummer 1 steht ganz vorne im Abschnitt A ! Also tiger ich los. Die schwarze Krawatte habe ich abgenommen, das gibt etwas Luft. Im Abschnitt A angekommen erreicht uns eine Stimme aus dem Lautsprecher. Der Zug hat 30 Minuten Verspätung. Dann die nächste Durchsage:  Im Ersatzzug stehen die Wagen in umgekehrter Reihenfolge. Die Wagen der 1. Klasse sind jetzt in Abschnitt A und B.  Ein freundlicher Beamter bestätigt mir, mein Wagen sei jetzt am anderen Ende, von wo ich gerade im Schweiße meines Angesichts hergekommen bin. Die Passagiere der 2.Klasse machen sich mit mir auf den Weg zum andern Ende des Bahnsteigs. Transpirierend kommen uns Fahrgäste der ersten Klasse mit schwerem Gepäck entgegen. Warten. Warten. Endlich läuft der Zug ein. Ich ahne Böses. An der Spitze des Zuges ist die 2. Klasse und vor mir hält jetzt die erste!  Chaos auf dem Bahnsteig. Unmöglich, mit schwerem Gepäck in den paar Minuten, die der Zug hält, von vorn wieder nach hinten zu laufen. Düster die Vorstellung, vorn einzusteigen und sich mit den Koffern durch die überfüllten Gänge zum Wagen, wo man reserviert hat, durchzuboxen. Ich steige dort ein, wo der Wagen vor mir hält. Es ist der Speisewagen. Ich bekomme das letzte Bier, dann ist es wegen der Hitze ausverkauft. Draußen ein herrlicher Gewitterregen. Aber in Hamburg ist es wieder wie in der Sahara. Und dann der letzte Schrecken an diesem Tag.  Vor dem Bahnhof weit und breit keine Taxe!   Als ich dann endlich eine habe und zu Hause aussteige, steht dort mein Volvo und grinst mich teuflisch an. “Hättest Du doch lieber mich genommen!”

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