Archive für 8.4.2009

Auszug aus “Opa da lachst du auch!”

Die neue Gattung: Immer weniger Menschen , immer mehr Senioren (Trierer Nachrichten)

  Bekanntlich ordnet die Zoologie uns Hominiden den Säugetieren zu. Die nächsten Verwandten in dieser Gruppe sind neben dem homo sapiens die Schimpansen, die sich nur durch zwei läppische Gene von uns unterscheiden. Durch eine sensationelle Entdeckung in Trier ist nun zu der Gruppe  Mensch die Spezies der Senioren hinzugekommen, die die Wissenschaft als neue Gattung Homo sapiens senioris  den Hominiden zurechnet.Hier seien einige hervorstechende Merkmale der neuen Art aufgeführt:Der Homo sapiens  senioris durchläuft eine Aufwuchsphase von etwa 60 Jahren. Phänomenal  dabei ist, dass die Art sich dann zwar nur noch selten konventionell vermehrt, sich aber ständig wachsender Bestände vor allem in europäischen und nordamerikanischen Revieren erfreut.  Der Homo sapiens senioris  ist also allenfalls in Entwicklungsländern eine bedrohte Art. Er bedarf in unsere Breiten keiner Schonzeit, um als Spezies zu überleben. Und so steht er also auch nicht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohter Fauna.Männchen und Weibchen bevorzugen den aufrechten Gang, wenn auch in etwas vornübergebeugter Haltung. Nicht selten stützen sie sich dabei auf den aus der Frühzeit als Waffe bekannten Stock, tragen ihn  aber heute in friedlicher  Absicht.Zu den Ernährungsgewohnheiten der Art gehört die reichliche Einnahme von Tabletten.  Einige Sinne sind beim Homo sapiens senioris noch voll da. Nur das Gehör und die Sehschärfe sind nicht mehr so hundertprozentig, wie sonst bei Jägern und Sammlern. Dafür sind Geschmack und Geruchssinn durch ständige Aufnahme von edlen Speisen und Weinen noch gut entwickelt. Und wer sich nur noch durch Älterwerden vermehrt, kann gewisse Einschränkungen im Triebleben entbehren.Die Weibchen der Gattung haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als die Männchen. Dies führt zu einem Frauenüberschuss in Seniorenresidenzen. Revierkämpfe der Weibchen um ein einziges männliches Exemplar sind also in Altersheimen keine Seltenheit.Seien wir also dankbar, dass die Senioren entdeckt worden sind!  Führen wir uns in den folgenden Beiträgen ein paar  vergnügliche Erlebnissen mit diesen liebenswerten Zeitgenossen zu Gemüte.  (Auszug aus Hans-Dieter Brunowsky “Opa da lachst du auch”  BrunoMedia Buchverlag )

Zum neuen PC gehören die Opa-Bücher

Heute rief mich mein Gurkenhändler an. Ein Kunde von ihm hätte sich als Senior noch einen Computer gekauft. Da habe es bei ihm Klick gemacht:”Der braucht die Bücher Opa das kannst du auch Band I und Band II “  Ob ich ihm am Samstag zwei signierte Exemplare mitbringen könne? Und dann fiel ihm ein, dass er seinen Band 2 schon weitergegeben habe. “Bringen sie mir den bitte nochmal mit!”  Jetzt muss ich also zur Buchhandlung laufen und die dre Bücher besorgen. Denn die Belegexemplare hier im Haus hütet meine Frau wie ihren Augapfel. “Die hast du schon zu oft weggegeben, die bleiben jetzt hier!”

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