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Leserbrief zu “Opa da lachst du auch”
Dieser Eintrag stammt von bruno Am 11.10.2008 @ 10:30 In Allgemein | Keine Kommentare
Du hast das Buch so lebendig geschrieben, dass sich ganz bestimmt sehr viele der Gattung Homo sapiens senioris darin wieder erkennen können. Bewundernswert wie Du versucht hast, den Rand des schwarzen Loches in das Du nach der Pensionierung gefallen bist, wieder zu erklimmen. Schon allein aus diesem Grund, kann man das Buch als Anti Depressivum ohne Nebenwirkungen empfehlen.
Ach, eine Nebenwirkung gibt es natürlich schon, den hier und dort erzielten herzhaften Lacher oder gemütlichen Schmunzler. Angefangen bei den kleinen Vergesslichkeiten, die sich mit zunehmendem Alter einstellen. Der leichten Schadenfreude, wenn es einen Jüngeren trifft, dem zudem etwas passiert, was man gemeinhin nur aus Witzen kennt. Über den Erhalt des eigenen Parkplatz-Biotopes, den mehr oder minder ausgeprägten Ordnungssinn, die Qualität des Hausmannes und Heimwerkers bis zur Freizeitgestaltung und dem Training der grauen Zellen, damit diese sich nicht vorzeitig zur Ruhe begeben.
Du machst es allen vor, Lernen bis ins fortgeschrittene Alter hält nicht nur den Geist jung und in Form.Wer mit soviel Humor, wie Du an das Altern herangeht, dem sind bestimmt noch viele Jahre beschieden, um anderen Senioren zu beweisen, Alter ist eine Zahl die unterschiedlich groß ist, wenn man sie liest. Wirklich alt aber ist man erst, wenn man nicht mehr neugierig darauf ist, was das Leben einem zu bieten hat. In diesem Sinne wünsche ich Dir und uns Lesern, dass Du Deine grauen Zellen noch viele Jahre Samba tanzen lassen kannst, so wie Du es in dem vorliegenden Buch bewiesen hast.
Es grüßt Dich herzlich
Deine Karin
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