Archive für 21.9.2008

Seniorensegeln

Kurzbericht über eine Segelwoche mit Senioren.
Wir kamen am Samstag dem 13.9. in Appenrade an. Draußen stand bei 7 Windstärken Ost ein ganz schöner Schwell. Also blieben wir noch einen Nacht im Hafen. Am nächsten Morgen ging es dann los. Wir mussten gegen die See kreuzen. Aber die Sonne strahlte. Unsere Gäste aus Thüringen waren noch nie segeln. Kämpften mit Würfelhusten ! lach!  Faborg war unser erster Hafen.  Es gab die Erbsensuppe, die meine Frau uns eingefroren mitgebracht hatt. Schmeckte prima und wurde alle! Dann ging es am Montag in den Swendborgsund bis zu einem kleinen Hafen, wo es noch nicht mal einen Bäcker gab, Die Brötchen mussten mit dem Fahrrad vom Hafenmeister 5 km weit geholt werden. Der nöchste Hafen war Ärösköbing. Dort trafen wir die Dänische Königin bei einem Besuch ihrer Untertanen.  Durch enge Tonnenstriche im Flachwasser schlichen wir uns am nächsten Morgen unter Segeln nach Sürden in den kleinen Belt. Ein Abstecher in den deutschen Yachthafen Maßholm brachte die Gelegenheit , im Lokal Fisch zu speisen. An den Abenden haben wir mit Akkordeonbegleitung Shantys und Volkslieder gesungen. Auch die Nächte waren klar und mondhell.  Zurück unter Segeln nach Höruphaff auf der Insel Alsen. Ich kochte dort eine Gemüsesuppe aus allen Dosen an Bord und gab tüchtig Würstchen hinein. Bekam Lob als Smut. Wir waren alles Senioren von 59 bis 85 und es hat uns Spaß gemacht. Für die Thüringer war es toll, das Segeln zu erleben. Und mir hat es Freude gemacht, ihnen dieses Erlebnis zu ermöglichen.
Es war eine schöne Reise.

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