Archive für Mai 2008

NDR Interview

Heute war der NDR bei uns und hat ein Interview über unser neues Opa-Buch  zum digitalen Fotografieren aufgenommen. Der Reporter, Herr Sambol, wollte uns life am PC erleben. Der steht aber bei uns im Schlafzimmer, wo meine Frau gerade ihre Mittagsruhe pflegt.  Aber wir können ja improvisieren, denn dass wir nicht am Computer sitzen, konnte der Zuhörer ja nicht ahnen.   Ich fragte also Maximilian, wie man rote Augen auf einem Blitzlichtfoto entfernen kann. Wie ein Profi erklärte mir der Enkel dann den Vorgang: “Bild öffnen, und hier oben auf Reparieren klicken!”  “Ja, ich sehe das Wort  und klicke mal drauf. Jetzt erscheint ein Menü!”  “Richtig Opi, da musst du  Rote Augen entfernen wählen.” “Habe ich gemacht, und jetzt?”  “Siehst du das kleine Kreuz auf dem Bild?  Das schiebst du mit gedrückter rechter Maustaste aufs Auge,  dann ziehst du ein kleines Viereck um die rote Pupille. So und jetzt klicken!”  ” Ich bin begeistert. Das Auge ist tatsächlich blau geworden!”  Der Reporter war höchst angetan von dieser Show. Und ich war zufrieden, meine Frau nicht gestört zu haben.

OPA Band III in Dänemark

Während ich im Internet herumsurfe entdecke ich plötzlich  mein drittes Buch bei einem Dänischen Buchversand:        Bokus bokhandel  < Literatur po tyska.  Na so klein ist die Welt!  Dazu das Bild vom Cover des Bandes über digitale Fotografie und ein Hinweis auf die beiden ersten Bände, die Bestseller geworden sind.  Das freut mich natürlich!

Die Krücken

Zwei Freunde begegnen sich, der eine davon geht auf Krücken. “Was ist denn passiert?” ” Ja ich habe einen schweren Autounfall gehabt!”   ”Ach du Ärmster, wie lange musst Du denn jetzt mit den Krücken herumlaufen?”    “Das weiß ich noch nicht. Mein Arzt meint zwar, ich könne schon ohne Krücken gehen, aber mein Rechtsanwalt glaubt, dass ich sie noch lange brauche!”

Uroma bekommt Band III zum Geburtstag

Am Sonntag war ich im Freibad. Eine riesige Warteschlange bei dem Wetter. Als ich kurz vor der Kasse war, sah ich hinten in der Reihe eine werdende Mutti. Natürlich winkte ich sie vor mich in die Schlange, was sie dankbar annahm. Im Schwimmbecken begegneten wir uns wieder und ich erkundigte mich, wann es denn so weit sei.  “Termin ist morgen” lachte sie zurück. Wir schwammen ein paar Bahnen nebeneinander. Ihre Oma werde ja in den nächsten Wochen 86 und interessiere sich immer noch für Computer und Fotografie.  Na ja, natürlich wird diese Uroma zum Geburtstag das Buch “Opa das kannst du auch- wir lernen digital fotografieren” geschenkt bekommen.

Nachoperation

Hatte in den letzten Tagen keine Zeit zum Schreiben. Meine alteste Tochter wurde an der Wirbelsäule wegen eines Gleitwirbels operiert.   Lähmungserscheinungen in einem Fuß ! Nachoperation am Sonntag!  Das  war ein aufregender Tag. Zweite OP  erfolgreich aber Fehler des Narkosearztes:  Offenes Auge angetrocknet!  Und dann fahren sie die arme Frau nach der OP zur Augenklinik! Ein Besuch eines Augenarztes hätte genügt! Heilt aber wohl, ist nur ein paar Tage wie ein Sandkorn im Auge. Melde mich wieder wenn alles OK ist.

Betriebsanleitung

Ich kopiere ja nur noch mit dem Scanner. Aber ein Leser berichtete mir von seinen Schwierigkeiten, bei einem Kopiergerät die Druckerschwärze nach Betriebsanleitung nachzufüllen.  Schließlich las er zur Kontrolle den englischen Text. Der hatte einen Absatz mehr als die deutsche Fassung. Beim Übersetzen hatten die Japaner (?) einen Abschnitt über das Wechseln der Tuner-Patrone einfach weggelassen. So etwas frustriert. Mein  Leser lobte dann die Beschreibung des Wechselns von Druckerpatronen in meinem Opa-Buch. Da verstünde man alles sofort!

Sprüche von Robert Lembke

Ich kenne ein reizendes Ehepaar. Viele Jahre lang lebten sie glücklich. Dann lernten sie sich kennen.
Tugendhafte Männer haben gewisse Telefonnummern nicht im Notizbuch, sondern im Kopf.
Alimente zahlen ist so lustig wie das Einkaufen von Hafer für ein totes Pferd.
Entfernte Verwandte sind gut , aber es ist verboten, sie selbst zu entfernen.
Das schönste Lebensalter für einen Mann beginnt dann, wenn ihn eine Frau zwar noch glücklich, aber nicht mehr unglücklich machen kann.
In München gibt es einen so kinderreichen Rechtsanwalt, daß man jedesmal Hemmungen hat, ihn zu fragen, was es Neues gibt.
Schlechte Manieren haben mehr Ehen zerstört als Untreue.
In der Liebe ist nicht das Ziel, sondern der Weg das schönste.

Vielen Dank an die Waldfee namens Bertl, die mir diese Köstlichkeiten übermittelt hat !

Band I läuft und läuft

Ein Leserbrief:   Guten Tag Hans - Dieter, danke für deine Mail. Also Band I wird mir sicher sehr zusagen, bin in Punkto Computer ein ziemlicher Neuling. Das hilft mir bestimmt beim Lernen, und bin dann nicht mehr so auf die “Gnade” meiner Nachkommenschaft angewiesen.  Liebe Grüße und alles Gute…auch für den Maximilian. Der Junge scheint ja ein ganz schlauer zu sein, sei stolz auf ihn!

Im Schwimmbad

Heute gehe ich ins Freibad.  Da höre ich hinter mir einen alten Mann sagen! “Opa das kannst du auch  - das sind sie doch ?”   Wir kommen ins Gespräch und er bestätigt mir, dass er mit meinen ersten beiden Bänden die Angst vor dem PC verloren hätte. “Alle anderen Anleitungen und Handbücher sind so nebulös! Die Schreiber erklären mit Worten, die für sie selbstverständlich sind, die aber doch ich als alter Mann nicht begreife!” Na wie gut, dass es die Opa-Bücher gibt !

Hektik

Mein Sohn geht auf die 60 zu - da fängt es an.  Schon mit 50 stieg er in der Schweiz auf der Station Goldau in den falschen Zug und landete in Italien statt in Köln. Das nächste böse Anzeichen war ein Fahrradausflug . Mit auf dem Dach montierten Rädern öffnete er das Garagentor mit der Fernbedienung und gab Gas. Das Tor war zu niedrig!. Heute früh schaute er die Abfluzeit seiner Maschine auf dem Handy an und sagte wir haben reichlich Zeit. Die Maschine startet um 9:45 Uhr.  Das war aber die Abflugzeit von Köln nach Hamburg. In Hamburg war sein Flieger um 8.25 weg.  In sieben Minuten fuhr ich ihn zum Bahnhof, wo er dann noch einen Zug erreichte.  Aber sonst ist er noch top!°

Frohe Pfingsten

Wir hatten vergangene Woche das Hamburger Abendblatt im Haus.
Das Interview war wie immer sehr harmonisch. Wir sind mit meinem Enkel ja ein eingespieltes Team. Er ist darauf getrimmt, mit der Geduld zu prahlen, die er bei seinem Opa gebraucht hat. Und ich bin ja ein Charmeur, der Reporterinnen um den Finger wickeln kann. Wann sie den Artikel bringen, weiß ich noch nicht. Heute war mein Sohn  der Verleger da. Er wünscht sich einen neuen Ratgeber zum iphone ! Ob ich den nicht mit meinem zweiten Enkel schreiben könnte, der ja auch mal etwas Kohle brauchen dürfte?   Mal sehen, wie wir die Bilder aus dem Display in eine Buchform bringen können.
Ich wünsche allen meinen Lesern ein gesegnetes Pfingstfest mit viel Sonne und ohne Sorgen.

Gebete

In einem Gebirgsort muss die Gemeinde nach dem Gottesdienst immer mit einem Bus an steilen Abhängen ins Tal zurück fahren. Es trifft sich, dass Busfahrer und Pfarrer zur gleichen Zeit ans Himmelstor klopfen.  Petrus öffnet, begrüßt den Busfahrer herzlich und lässt ihn vor dem Geistlichen ein.  Der Pfarrer beschwert sich darüber und verlangt eine Erklärung.   Petrus lächelt gütig und sagt:  “Lieberchen, bei deiner Predigt sind die Gläubigen immer eingeschlafen, aber bei der Busfahrt haben sie alle angefangen zu beten!”

Der Schock

Ich habe alle wichtigen Programme auf dem Desktop. Nichts Böses ahnend habe ich mir diese Programme im Archiv aufgelistet und mit der rechten Maustaste im Versehen auf Einfügen geklickt. Und schwups war mein Desktop leer. Kein Einstieg ins Internet, keite E-Mails,  nur grüne Hintergrundfläche. Verzweifelt fahre ich den PC herunter. Beim Neustart das Gleiche!  Da fiel mir ein, dass ich über den Startknopf ja auch zu den Programmen kommen kann. Und unter allen Programmen fand ich dann auch den Messenger. Nun war ich  glüclich im Netz und konnte jemanden fragen. Beim Scrollen im Archiv fand ich schließlich eine Seite die mir bekannt vorkam, denn da standen die fehlenden Symbole von meinem Desktop. Vorsichtig schob ich eine Ikone auf den Bildschirm und klickte sie an: Das Programm war wieder da. Jetzt schob ich jede Datei wieder zurück auf den Desktop und wischte mir den Schweiß von der Stirn. Verloren geht ja nichts beim Befehl Einfügen, aber wiederfinden war das Problem. Vielen Dank an meine Lehrmeisterin aus Thüringen!

Zum Schmunzeln

Herr Schmitz hat Probleme mit seinem hohen Blutdruck und seine Frau begleitet ihn zum Arzt.Nach der Untersuchung nimmt der Arzt Frau Schmitz zur Seite und meint: ” Ihr Mann gefällt mir gar nicht.”Darauf sagt sie: ” Das ist mir früher auch so gegangen, aber er war immer gut zu den Kindern.”

Hamburger Abendblatt

Heute war ein Team aus Fotograf und Reporterin zum Interview für das Hamburger Abendblatt in unserer Wohnung. Sie wollten unbedingt auch den Enkel sprechen und da passte es, dass er am Freitag schulfrei hatte. Eineinviertel Stunden haben wir uns über die Bücher, unsere Großfamilie und das Team von Opa und Enkel unterhalten. Das gibt bestimmt einen langen Bericht zum Thema: Senioren die weiter machen!  War gerade als Serie im Abendblatt. Mir ist nur wichtig, dass viele Senioren von unseren Opa-Büchern erfahren, denn wer sie kennt, kann wirklich sein Leben mit dem Computer bereichern. Enttäuscht war bisher noch keiner meiner Leser.

Opa beim Buchhändler

Gestern erzählte mir eine Bekannte von einem Erlebnis in Reinbeck bei Hamburg: “Wie ich in meinen Buchladen eintrete, fällt mein Blick gleich auf ihre drei Bände, die in der Nähe der Kasse aufgestellt waren. Davor stand ein alter Herr und kaufte gerade einen Band. Ich konnte nicht umhin zu ihm zu treten und ihm zu sagen, dass ich beide Autoren kenne. Natürlich habe ich ihm ihre Bücher sehr empfohlen,!”

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