Archive für Dezember 2007

Die Putzfrau

In einem Krankenhaus sterben auffallend oft  Patienten in einem Zimmer auf der Intensivstation, und zwar seltsamerweise immer genau um 2o Uhr. Es wird eine Untersuchungskommission gegründet. Gespannt stehen die Professoren und Ärzte kurz vor 20 Uhr um das Bett des Patienten herum und beobachten die Geräte. Da geht die Tür auf. “Guten Abend!” sagt die Putzfrau, geht zur Steckdose, wechselt den Stecker und fängt an Staub zu saugen.

Die Erben

Ein Bauer hatte im Testament verfügt, dass jeder seiner drei Söhne ihm 10.000 Euro in den Sarg legen solle. Der älteste Sohn war Pastor. Er betete kurz: “Herr vergib ihm seinen Unglauben!” und legte das Geld in den Sarg. Der zweite Sohn war Jurist und sagte nur “Testament ist Testament”, bevor er seine 10.000 Euro schweren Herzens in den Sarg tat. Jetzt trat der jüngste an den Eichensarg. Er war Bauer und sollte den Hof übernehmen. Wortlos schrieb er einen Scheck über 30.000 Euro aus, legte ihn dem Vater in die Hand und entnahm das Bargeld seiner Brüder.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch in eine glückliches Neues Jahr !

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Ich wünsche allen meinen Lesern gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2008.  Auch in meiner Weihnachtspost waren Bemerkungen zu unseren OPA-Büchern:  “Kann es sein, dass Sie am 6. November im Deutschlandfunk zu diesem Buch interviewt worden sind?  Wir haben die Sendung mit Interesse und auch einem Schmunzeln gehört, denn sie war charmant gemacht……   Ihre   Esther und Dr. Günther Gronbach”

Meine Tochter bekam eine E-Mail von einem Bekannten, der seinem Vater beide Bände geschenkt und den PC ans Internet angeschlossen hatte:  “……. jetzt sitzt er den ganzen Tag mit Deinem Vater im Internet!”

Unter  www.Opadaskannstduauch.de  kann man das Deutschlandfunk-Interview übrigens jetzt noch hören.

Umfragen

Bei mir klingelt das Telefon  : “Der Zufallsgenerator hat sie für eine Umfrage ausgewählt.  Hätten  sie fünf Minuten Zeit für ein paar Fragen ?”  Man ist ja ein moderner Mensch und weiß, wie wichtig Umfagewerte für unsere Kanzlerin sind. Also sage ich :”Ja!”  “Wie viele Personen wohnen in ihrem Haushalt ?”  Ich antworte wahrheitsgemäß : “zwei”,   “Wieviele davon sind in der Altersgruppe 15 bis 30 ?”   “Keine”  Der Befrager gibt nicht auf : ” Und in der Gruppe 31 bis 60 ?”  Ich antworte wieder mit “Keine!”  Ein letzter Versuch:  “Und in der Gruppe 61 bis 80?”   “Es tut mir leid, aber da haben wir auch niemanden!”  Es wird aufgelegt. Ich wusste zwar, dass man mit 84 nicht mehr in der Erotik-Statistk vorkommt aber dass man überhaupt nicht mehr gezählt wird, ist mir neu!

Mit 87

Kommt ein Fünfundachtzigjähriger zum Urologen und beklagt sich, dass sein Liebesleben nicht mehr so wäre, wie er sich das vorstellt.  “Aber Lieberchen in ihrem Alter ist das doch ganz normal!”  “Nein, Herr Doktor, an unserem Stammtisch ist einer, der ist schon 87 und erzählt immer, dass er keine Probleme hat!”  ” Na ja, da habe ich einen guten Rat für sie: Erzählen sie das doch auch!”

Hundertundzehn Jahre alt

Wenn jemand hundert wird, ist das keine Ereignis für die Nachrichtensender mehr. In den USA feierte jetzt jemand seinen  einhundertundzehnten Geburtstag. Die Presse war anwesend  und die Journalisten fragten natürlich nach seinem Rezept, so alt zu werden.

“Das darf ich leider noch nicht sagen. Mein Anwalt verhandelt  gerade mit Kellogs Cornflakes und einem Hersteller für Haferflocken:”

Medienbiographie

Folgende E-Mail trudelte bei mir ein:

“Nach unserem gemeinsamen Radiogastauftritt beim Deutschlandfunk hatte ich Ihnen ja von meiner Doktorarbeit über die Mediengeschichte von Radio und Fernsehen erzählt. Dazu suche ich immer noch Zeitzeugen, die mir über ihre Medienbiographie berichten mögen. Meinen Sie, Sie hätten Anfang des nächsten Jahres einmal einen Nachmittag Zeit für mich? Es wäre mir eine große Hilfe!”                 Nic Gonser

Hallo Frau Gonser. Natürlich stehe ich für Ihre Doktorarbeit als Zeitzeuge gerne zur Verfügung!

Der brunowskysche Humor

Machen Sie mit Ihrem interessanten Opa-Blog auch in Zukunft weiter so! Eine prima Sache! Es ist für mich amüsant, von Zeit zu Zeit nachzuschauen, was es Neues vom “Computer-Opa” gibt. Ihre geschilderten Alltagsbegebenheiten entlocken mir neben einem Lächeln auch immer wieder einen “Schmunzler”- ja der “brunowskysche” Humor… :-)

Herzlich   Silke Bromm- Krieger

Opa-Buch zur Goldenen Hochzeit

Vorgestern lernte ich eine nette älter Dame kennen. Wir hatten gerade den vorigen Bus verpasst und kamen über dieses Missgeschick ins Gespräch.  Ich erzählte Ihr  am Rande, dass ich Bücher für Senioren schreibe und erwähnte den Titel    “Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt mir den Computer.”
Heute rief eine Frau Felsmann bei uns an: “Stellen sie sich vor!  Gestern hatte meine Schwester Goldene Hochzeit und was schenkte sie Ihrem Mann? Ihr Buch Opa das kannst du auch  ! Ist das nicht ein Zufall!  Ich kannte Ihren  Namen noch gar nicht!  Aber den Titel hatte ich mir gemerkt und dass sie schon 50.000 Lesern damit eine Freude machen konnten.

Vielen Dank, liebe Frau Felsmann. Nett, dass sie angerufen haben, um mir die Story zu erzählen!

Studieren als Pensionär

Neulich war ich in einer Vortragsveranstaltung. Schlacht bei Tannenberg! Wen interessiert das Thema  nicht heute noch brennend?  Ich meine nicht den Sieg der Polen 1410 über den Deutschen Orden sondern den deutschen Sieg von Hindenburg  1914 über die Russen. Der Redner war ein pensionierter General, der bescheiden einfließen ließ, dass er aus seiner Doktorarbeit vorlese. Er habe als Pensionär promoviert. Donnerwetter! General a.D. kann doch jeder werden, aber General a.D. Dr. phil. , das hat doch was!

Deutschlandfunk

Die Aufnahme vom Deutschlandfunk auf der Seite www.Opadaskannstduauch.de wird immer noch gerne abgehört: Hier ein Leserbrief dazu:

Hallo, lieber Herr Brunowsky,ich bin begeistert von Ihrem Interview.Toll!  Habe es heute abend komplett angehört. Sie sind eben ein ganz schön kluger Kopf !  Das Foto auf dem Cover ist auch herrlich. Tja, es stimmt,dass ich durch Sie angefangen habe, mit einem PC  umzugehen. Und das ist so wichtig für meinen Beruf. Sonst könnte ich das alles vergessen. Also, Sie sind ein großer Schatz !

Liebe Grüße,    Ihre S. Petersen

Kurzgeschichte

Frauen möchten die Liebe als Roman erleben, Männer eher als Kurzgeschichte 

Der Gong

Fünfzehn Jahre haben wir als Abonennten des Gong treu unser Fernsehprogramm nur aus dieser Zeitschrift gewählt. Jetzt hat sich die Redaktion entschlossen, etwas für uns und andere Senioren zu tun: Ein Reporter hat mich über die beiden Opa-Bücher befragt.  Ich konnte Lustiges über die Bücher und meine zahlreichen Fans im Forum für Senioren berichten. So über meinen ersten Chatversuch, bei dem ich nicht wusste, dass man herunter scrollen muss, um etwas zu schreiben. Die Kommentare “Der traut sich nicht!” oder “Schweigen im Walde” ertrug ich, aber ohne nach oben zu scrollen kam ich auch nicht heraus aus dem Chat. Was der Reporter daraus macht, weiß ich nicht, aber jedenfalls wird der Gong Anfang Januar in zwei Ausgaben über meine Bücher Opa das kannst du auch Band I und II berichten. Schaut doch mal rein in die ersten Januar-Hefte des Gong! Das Arbeiten am PC hält unsere grauen Zellen frisch!

Weisheiten

Wenn eine Frau glaubt, dass du zu viel isst und unnötig schläfst, ist es bestimmt nicht deine Mutter
Wenn du die Frau deiner Träume gefunden hast, musst du von manchen Träumen Abschied nehmen
 

Impotenz ist der Zustand, wo die Anziehungskraft der Erde größer ist, als die der Frauen

Linkshänder

„Sag mal, würdest du wieder heiraten, wenn ich sterbe !“„Natürlich nicht, mein Liebling!“„Gefällt Dir denn das Eheleben nicht ?“„Doch, natürlich!“„Also , sei mal ehrlich, du würdest doch wieder heiraten.“„Na ja, vielleicht!“„Würdest Du ihn in unseren Betten schlafen lassen ?“„Es wäre doch Verschwendung, nur aus Pietät neue Betten zu kaufen.“„Würde er denn auch  meine Golfschläger zu benutzen ?“„Nein, er ist Linkshänder!“

Wann ist man senil ?

Ephraim Kishon definiert das so:

Wenn man von der Toilette kommt und vergessen hat seinen Reißverschluß zu schließen, dann ist das kein Hinweis darauf,  dass man senil wird.   Aber wenn man sich vor das Toilettenbecken stellt und vergisst, den Reißverschluss zu öffnen, dann ist man senil.

Favoriten

Heute sprach mich ein Bekannter im Schwimmbad an. Er habe meinen Blog zu seinen Favoriten genommen und schaue jetzt regelmäßig hinein. Besonders habe er über die Geschichtze von dem für die Beerdigung von Onkel Woldemar ausgeliehenen schwarzen Anzug gelacht. Empfehlung also: www.Brunowsky.de zu den Favoriten nehmen! Oder für Mac-Fans zu den Lesezeichen!

An der Kasse

Im Supermarkt überholt mich eine eilige Seniorin auf dem Weg zur Kasse. Als sie bezahlen soll, ist  plötzlich  Zeit genug da, um den Geldbeutel umständlich in der Handtasche zu suchen. Geduldig wartet das Publikum in der Schlange und freut sich mit, wenn die Geldbörse endlich zwischen überflüssigem Kosmetikhandwerkszeug, Spiegeln, Kämmen, Plastiktüten und anderem Krimskrams  auftaucht. Aber das Geduldspiel geht weiter: Der Betrag, den die Kasse ausweist, beträgt  19,97 Cent.  Mit dem Portemonnaie in der Hand drängelt die Dame den folgenden Einkaufswagen zurück, um das Display der Kasse aus fünfzehn Zentimeter Entfernung entziffern zu können.  Entzückt sehen die Spektanten einen Zwanzig-Euro-Schein aus dem Geldbeutel blitzen. Sie sacken zusammen, als die Seniorin nun einen Zehner und  eine Fünf-Euro-Note zurechtlegt um dann im Kleingeld zu wühlen. Zwei Zweier sind endlich gefunden. Die Spannung steigt und erreicht ihren Höhepunkt, als 95 Cent zusammen kommen – aber dann ist Ende. Jemand will die fehlenden 2 Cent spenden, damit es endlich weiter geht – aber da zückt die Dame stolz lächelnd ihren Zwanziger und bezahlt. Soviel Zeit muß sein!  Aber sind solche alten Damen nicht liebenswürdig ?

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